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MORGART - BIOGRAFIE
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Morgart wurde 1999 von den beiden Ex Forsth Mitgliedern, Max und Gonahr gegründet.
Morgart distanziert sich von politischem und religösem Extremismus.
Morgart ist eine zwei-Mann-Band. Das Keyboard sowie das Drum werden mittels Computer eingespielt und programmiert.
Der Sound von Morgart ist düster, majestätisch und hymnenhaft. Ein wahres Black-Metal-Gewitter.
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MORGART - DISCOGRAFIE

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Winterfrost (Forsth) CD 1996 [MOS / Last Episode]
1. Intro
2. Waldpfad
3. In the Gleam of the Burning Timberabstract
4. Snowly Mountains
5. Mit den Gedanken im Nordischen Altertum
6. Winterfrost
7. Horde of Avengers
8. Wolfshowl in the Moonshinelight
9. Battle in the Dusk
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Helvetic War (Forsth) CD 1997 [Last Episode]
1. Intro
2. True Helvetic War
3. Forgotten Woods
4. The End Of A Damned Dominion
5. Blutaar
6. Snowdance
7. Frozen Land
8. Mitternachtsnebel
9. Misanthropic Perfection
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Die Schlacht CD 2006 [Black Tower Productions]
1. Sinfonie 1 - Einführung
2. Sinfonie 2
3. Sinfonie 3
4. Sinfonie 4- Die Schlacht
5. Sinfonie 5- In A-Dur
6. Sinfonie 6
7. Sinfonie 7
8. Sinfonie 8 - Finale
Compilation Beiträge:
V.A. "Nemesis Mag #666"
V.A. "Legacy # 38"
V.A. "Umtrunk #2"
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Die Türme CD 2007 [self-production]
1. Pulverturm
2. Männliturm
3. Luegisland
4. Wachturm
5. Zitturm
6. Schirmerturm 6
7. Nölliturm
8. Allwindenturm
9. Dächliturm
10. Wasserturm
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MORGART - REVIEWS
Legacy Ausgabe 38 4/05
Review zu "Die Schlacht (in acht Sinfonien)"
| Morgart - Die Schlacht (in acht Sinfonien)
Reine Underground Black Metal-Fans seien hier gleich mal gewarnt, die bluttriefenden Finger lieber von dieser CD zu lassen, denn mit einer Vorliebe für die ausschließlich puristischste und rohste Form des Black Metals wird man sich bei MORGART vermutlich mit Grauen abwenden. Wer allerdings auch gerne man symphonisches, atmosphärisches Liedgut aus der eher modernen Black Metal-Ecke hört, ist hier gut aufgehoben. So wird bei der Schweizer Band mit Melodie und Bombast-Atmosphäre nicht gekleckert, sondern geklotzt und das macht die aus nur 2 Mannen bestehende Band auch recht gekonnt. Dementsprechend zelebrieren sie hier wirklich gelungen ergreifende Melodiebögen zwischen melancholisch oder einfach schön, sparen nicht mit dem Keyboard-Einsatz und legen deutlich mehr Wert auf stimmige Song-Arrangements und das Erzeugen einer bombastischen, symphonischen Atmosphäre, denn auf schwarzmetallische Brutalität, auch wenn dieses Grundgerüst konstant durchklingt. Die Aggression zieht man vor allem aus gelegentlichen Ausbrüchen in schnellere Passagen und aus dem Black Metal-typischen Gesang aus Keifen und Knurren, der allerdings auch durch die streckenweise Zweistimmigkeit mit klaren Vocals variiert wird. Grundsätzlich gilt aber doch das Motto 'Melodie vor Brutalität' und so trifft man hier auch auf längere Passagen, die nur von atmosphärischen Keyboards und melancholischen Melodiebögen leben. Dabei sind die Songs gut arrangiert, bieten auf der einen Seite die nötige Variation, wirken auf der anderen Seite aber auch nicht abgehackt oder zu verfrickelt. Zwar schleicht sich dann und wann mal eine Länge ein, wenn zu lange auf einem bestimmten Motiv herumgeritten wird, doch kann man das einer Band bei ihrem Debüt durchaus noch nachsehen. Die Produktion ist auch gut gelungen, wenn man auch zuweilen recht deutlich hört, dass man es mit keinem richtigen Schlagzeug, sondern mit einem Drum-Computer zu tun hat. Die Gesamtspielzeit ist allerdings mit gerade mal einer guten halben Stunde doch eher mau ausgefallen. Letztendlich kann man den Schweizern hier das Gesamturteil aussprechen, ein gelungenes Debüt vorgelegt zu haben, das zwar einige Längen aufweist, aber dafür mit einer wirklich schön melancholischen Stimmung punktet und bei Fans des Keyboard-lastigen Bombast Black Metals, die auch ein Faible für eher ruhige Momente haben, ins Schwarze treffen sollte. (DG)
10 Punkte
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Metalmessage
Review zu "Die Schlacht (in acht Sinfonien)"
| Morgart - Die Schlacht (in acht Sinfonien)
Im Jahr 1999 gründeten die beiden Schweizer Max und Fabian die Horde Morgart – informierte Insider sollten die beiden passionierten Schwarzkittel noch von der Band Forsth beziehungsweise deren beiden Alben „Winterfrost“ und „Helvetic War“ her kennen. Hier zeichnet Fabian nun primär für den Tieftoner und außerdem den Gesang verantwortlich, Max hingegen dehnt seine sechs Gitarrensaiten weit und vokalisiert ergänzend. Und die zwei Luzerner Idealisten hatten anfangs ihre liebe Not damit, geeignete schwarzmetallische Gesinnungsgenossen zu finden. Irgendwann hatte das Duo die Schnauze voll, ein digitaler Trommelsklave wurde zum schweren Frondienst im Proberaum verpflichtet, welcher für die atmosphärisch symphonischen Tastenklänge gleich mit herangezogen wurde: Wie ich bisher in einigen Album-Rezensionen dazu gelesen habe, geilten sich diverse Schreiberlinge wieder mal an diesem Notlösungs-Umstand auf und ließen ihre eigene Unzufriedenheit an Morgart aus. Schlecht. Gut, sogar sehr gut dagegen ist die mit überaus opulenter Orchestrierung erklingende Scheibe an sich geworden, samt den gesamten aufwändigen Schlagzeug-Programmierungen. Denn für das famose Debütalbum „Die Schlacht (In acht Sinfonien)“ erschufen Morgart majestätischen und massiv mitreißenden Epic Symphonic Black Metal von bezaubernd dunkler klanglicher Pracht. Eine mit bezaubernd mystischer Fantasy-Note einhergehende Veröffentlichung mit bemerkenswertem Seltenheitscharakter ist hier geglückt, zweifellos ein Meisterwerk für nur wenige auserwählte und unbeirrbare Liebhaber dieser Stilistik – diese werden aber ihre dunkle Freude an dieser großatmosphärischen Underground-Perle haben. Man stelle sich einen klanglich feierlich erstrahlenden und nicht selten rasanten Tragik-Mix aus frühen, also eher stimmungsvollen Dimmu Borgir vor, gepaart mit der oftmals meditativen Vorgehensweise von Summoning. Abkupferei? Mitnichten. Das vorliegende Resultat kann völlig für sich alleine stehen.
Hymnisch entrückt, voll von manischer universeller Weltflucht und oftmals erzelegA??ischer Anmut, erstrecken sich die enthaltenen acht Mitternachtssinfonien zwar nur über eine Gesamtspieldauer von knapp über einer halben Stunde, doch das reicht fürs erste sowieso – denn die ausgesprochen tiefe und spürbar leidenschaftlich inszenierte Qualität des mit aggressiver Verträumtheit erklingenden Silberschildes lässt mich Zeit und Raum ohnehin vollkommen vergessen. Hochinteressant; genau wie auch das lyrische Konzept des Albums über die historische Morgartenschlacht vom 15ten November 1315, welche im Zeichen der Entstehung der urschweizerischen Eidgenossenschaft und der Auseinandersetzung zwischen großen Adelshäusern auf dem Gebiet der späteren Schweiz geführt wurde – vorab vom Hause Habsburg-Österreich und verschiedenen regionalen Grundherren, also tapferen Bauersleuten. Der auch neuzeitlich noch immer zu rühmende Überfall auf das unter habsburgischem Schutz stehende Kloster Einsiedeln in der Dreikönigsnacht 1314 und die vollzogene Parteinahme für König Ludwig den Bayern und simultan gegen den österreichischen König Ludwig den Schönen nach der Doppelwahl vom Herbst 1314 haben zum Ausbruch der kriegerischen Auseinandersetzung beigetragen. Dieser perfide geführte Hinterhaltskampf muss laut Info von Morgart kurz und brutal gewesen sein, ebenso wie „Die Schlacht (In acht Sinfonien)“ – zwar relativ kurz, aber dafür brutal gut
9 von 10 Punkten
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Taste of Black
Review zu "Die Schlacht (in acht Sinfonien)"
| Morgart - Die Schlacht (in acht Sinfonien)
Forsth sind nicht mehr, aber dafür sind nun Morgart am Start, um mit "Die Schlacht (In Acht Sinfonien)" das Erbe von einer der wichtigsten schwarzmetallischen Bands aus Helvetien anzutreten. Und was soll ich sagen, der Stil hat sich zwar verändert, aber die Qualität ist dieselbe, wenn nicht sogar höher, und sie ist absolut eigenständig. Symphonischer, sehr orchestraler, gleichzeitig aber kraftvoller, vitaler und berührender Black Metal ist angesagt. Schwerpunkt sind die unzähligen Melodiebögen, die authentisch sind und unter die Haut gehen, manchmal eher traurig, melancholisch, dann wieder einfach wunderschön, wenn ich das in diesem Zusammenhang so sagen darf. Dem Schlagzeugcomputer merkt man so gar nicht an, dass da die Elektronik für den Rhythmus sorgt, die Drums klingen sehr organisch. Die beiden Mannen Max und Fabian teilen sich den Gesang, der überwiegend krächzig gehalten ist, aber auch klare Parts beinhaltet, wie im Meisterwerk "Sinfonie 2", das zu einem Wechselbad der Gefühle einlädt und es allein schon wert ist, diese Platte zu besitzen. Jede Sinfonie auf diesem Konzeptalbum, das sich um die Morgartenschlacht im Jahre 1325 dreht, ist ein fester Bestandteil, der seinen Platz hat. Und Schlachthymnen sind es definitiv, die 8 Lieder dieser Scheibe, kraftvoll, kämpferisch, aufputschend, es ist wahrlich ein Hochgenuss, den Klängen von Morgart zu lauschen, denn so heftig hat mich schon lange keine Scheibe mehr angesprochen. Gewiss, die engstirnigen Die-Hard-True-Black-Metaller werden an "Die Schlacht (In Acht Sinfonien)" keine Freude haben, da das dominierende Element ganz klar die orchestralen, vielfältigen und abwechslungsreichen Melodien sind. Alle anderen sollten Morgart die Aufmerksamkeit schenken, die dieses aussergewöhnliche Duo verdient. Tempomässig ist vieles im getragenen mittleren Bereich angesagt, aber selbstverständlich fehlen auch die Blastbeats nicht, und die Gitarren sind trotz der Dominanz der Orchesterklänge jederzeit vollkommen präsent. Höhepunkte sind neben der erwähnten "Sinfonie 2" eindeutig "Sinfonie 3", "Sinfonie 5 - In A-Dur" und "Sinfonie 8 - Finale". Aber eigentlich ist es falsch, von einzelnen Höhepunkten zu reden, denn "Die Schlacht (In Acht Sinfonien)" ist genau genommen ein einziger Höhepunkt. Wer auf hymnischen, manchmal romantischen, dann wieder sehr kämpferischen Black Metal mit einem Sammelsurium an grossartigen sphärischen Melodien steht, sollte der Musik von Morgart lauschen. Das erste von hoffentlich vielen Meisterwerken...
9 von 10 Punkten
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World Of Threads
Review zu "Die Schlacht (in acht Sinfonien)"
| Morgart - Die Schlacht (in acht Sinfonien)
Welch eine Überraschung! Morgart sind für mich gerade zum Beweis geworden, das Black Metal eben nicht einfach nur Black Metal ist. Morgart berichten in acht Sinfonien über die Schlacht am Morgarten. Als erstes zum Gesang. Sehr viel gibt es davon nicht, da die meiste Zeit nur In-strumental gespielt wird. Morgart setzen aber nach eigenen Angaben auf "Old-School" Gesang und das merkt man auch. Live werden nur Bass und Gitarre gespielt. Das Keyboard wird einge-spielt und die Drums werden von einem Drum-computer erzeugt. Trotzdem klingen die Drums fast wie echt, denn da hab ich eindeutig schon schlimmeres gehört! Was das wahrscheinlich beeindruckenste ist, ist die Tatsache, dass die-ses gewaltige Black Metal Gewitter von nur zwei Leuten produziert wird! Um Morgart mit anderen Black Metal Acts zu vergleichen fehlt mir die erfahrung, aber ich denke, dass es so etwas in dieser Form kein zweites mal gibt und es auch nie geben wird! Morgart ist es gelungen eine extrem abwechslungsreiche Scheibe zu produzi-eren, geprägt von Orgeln und Streichern sowie einer düsteren Atmosphäre. Denn gerade diese so Perfekt abgestimmten Elemente lassen Die Schlacht zu einem unverwechselbaren Erlebnis werden, dass man nicht vergisst!
10 von 10 Punkten
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Music-Scan
Review zu "Die Schlacht (in acht Sinfonien)"
| Morgart - Die Schlacht (in acht Sinfonien)
MORGART kommen aus der Schweiz und wurden im Jahre 1999 aus den Überresten von FORSTH gegründet, die wir alle von den CDs „Winterfrost“ und „Helvetic War“ her kennen. Ganz so roh wie zu Zeiten von FORSTH geht es hier nicht mehr zu und her, dafür umso sinfonischer und orchestraler. Inhaltlich widmen sich die Eidgenossen auf ihrem neuen Album ganz der Schlacht um Morgarten die im Jahre 1315 geschlagen wurde. Dargeboten werden acht Sinfonien, die mehr als nur gut ins Ohr gehen. Bombastisch arrangierte Orchester Passagen, treffen hier auf kalte Black Metal Riffs und etwas spärliche Gesangspassagen. Dabei sind die Klänge des Keyboards meist vordergründig, was das klangliche Erlebnis aber in keiner Weise trübt. MORGART haben hier acht wahre Hymnen geschrieben die teilweise absoluten Hitcharakter haben. So wird sich beispielsweise die „Sinfonie 1“ in den Gehörgängen des Hörers festnagen und ihn nicht mehr so schnell loslassen. „Die Schlacht“ dürfte ganz besonders Freunde von SUMMONIG ansprechen, jedoch sollten auch Fans von TAUNUSHEIM und EQUILIBRIUM mal in dieses Album horchen. Auf jedenfall muss der Hörer die Vorliebe für Bombast und Glorie mitbringen und sich der Musik voll hingeben können. Gelingt das, so ist die „Die Schlacht“ ein absoluter Geheimtipp und trifft garantiert punktgenau ins rote!
14.5 von 15 Punkten
Carsten
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Amboss
Review zu "Die Schlacht (in acht Sinfonien)"
| Morgart - Die Schlacht (in acht Sinfonien)
Zwei Mitgleider der früheren Band Forsth haben sich nun als Morgart zusammegetan, um von der Morgartenschlacht von 1315 zu berichten (im Zeichen der Entstehung der urschweizerischen Eidgenossenschaft). Absolut im musikalischen Vordergrund stehen die orchestral programmierten Keyboardklänge, während die finsteren Metal Gitarren nur untergründig mit der Atmosphäre zu tun haben. Allein das Gekeife passt noch zu Dark/Black Metal artiger Kategorisierung. Die Songs sind dann auch passend als Sinfonie 1-8 betitelt. Freunde von Enid, Summoning oder Taunusheim können sich bei der Musik von Morgart angesprochen fühlen. Die symphonischen Stücke gehen leicht ins Ohr und machen für eine gewisse Zeit Spaß, haben aber noch nicht die Haltbarkeit wie bei Summoning oder Enid, die beide kompositorisch doch mehr zu bieten haben. Dennoch ein beachtenswertes Debüt aus der Schweiz.
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Feindesland
Review zu "Die Schlacht (in acht Sinfonien)"
| Morgart - Die Schlacht (in acht Sinfonien)
Es ist schon einige Jahre her, da veröffentlichte eine Schweizerische Gruppe Namens Forsth zwei Alben, um dann alsbald auch wieder von der Bildfläche zu verschwinden. Die Trauer über das Dahinscheiden jener helvetischen Kriegertruppe dürfte sich wohl in Grenzen gehalten haben, denn sowohl Presse als auch Publikum haben ihr Treiben eher belächelt, denn mit Zuspruch belohnt. Morgart ist ein Zwei-Mann-Projekt, bestehend aus den ehemaligen Forsth-Mitgliedern Fabian und Max, deren musikalisches Schaffen vom Infoblatt als Symphonic Orchestral Black Metal bezeichnet wird. Eine Definition, der ich so nicht zustimmen kann. Den ersten Teil der Beschreibung kann man dabei wohl noch stehen lassen, aber wo bitte soll die schwarze Kunst des Metals bei Morgart versteckt sein? Zwar posiert man noch immer gerne mit Corpsepaint, Nieten und finsteren Mienen auf ansonsten hübsch bunten Bildern, einen wirklichen Bezug zum Black Metal kann ich aber nicht ausmachen. Morgarts Schaffen ist nämlich nicht nur vom Keyboard dominiert, sondern wird nahezu durchgehend in sehr epischer und oftmals auch fröhlicher Weise vorgetragen. Die Gitarren und der krächzende Gesang spielen im Gesamtkontext nur eine untergeordnete Rolle, so daß von einer irgendwie finsteren oder bedrohlichen Atmosphäre einfach keine Rede sein kann. Das heißt jetzt allerdings nicht, daß wir es mit einem schlechten Album zu tun hätten. Im Gegenteil könnte es für Freunde von älteren Summoning oder Rivendell sogar ein echter Geheimtipp sein, den ich hier vor mir liegen habe. Jedes Stück geht nämlich gut ins Ohr, besitzt eine schöne Atmosphäre und wirkt sich wunderbar entspannend aus. Große kompositorische Meisterleistungen sind zwar nicht zu erwarten, aber es ist wohl auch gerade die leichte Zugänglichkeit, die vielen gefallen dürfte. Hier hat man die Gelegenheit für etwas mehr als eine halbe Stunde seichten Epikohrenschmaus zu genießen, der keine ständige Konzentration fordert. Es wäre sicherlich dennoch ein begrüßenswerter Umstand, wenn Morgart an der Dichte ihres Liedgutes aA?d?_ŸdC?rbeiten würden. Denn hin und wieder hat man ein wenig das Gefühl, daß die Stücke noch nicht so ganz fertig und wirklich zu Ende gebracht wurden. Zur Produktion ließe sich noch sagen, daß alles soweit im grünen Bereich ist. Erstaunlicherweise gibt es nicht mal etwas am elektrischen Schlagzeug zu bemäkeln.
Fazit:
In seiner unspektakulären Art ein schönes Album, daß Neugier auf den zukünftigen Werdegang Morgarts weckt. Wem Summoning immer ein wenig zu sperrig waren, sollte sich auf jeden Fall die Hörproben zu Gemüte führen, welche das Duo direkt, als auch deren Plattenfirma ins Netz gestellt hat. Innovativ ist das Ganze natürlich nicht für fünf Pfennig, aber zu gefallen weiß es dennoch.
10 von 15
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Powermetal.de
Review zu "Die Schlacht (in acht Sinfonien)"
| Morgart - Die Schlacht (in acht Sinfonien)
MORGART ist die neue Band der Herren Max und Fabian, welche früher in Diensten der schweizerischen Black Metal-Institution FORSTH standen. Die bereits 1999 gegründete Formation legt nun ihr Debüt vor, welches ein historisches Konzeptalbum über die Morgartenschlacht vom 15. November 1315 ist, als die Schwyzer über ein habsburgisches Heer siegten und so den Grundstein für die schweizerische Eidgenossenschaft legten. Dieses Konzept ist angenehm frei von schwarzmetallischen Klischees und laut Labelangaben im Booklet auch ansprechend umgesetzt, was ich anhand der Promo leider nicht beurteilen kann. Musikalisch tischen uns die beiden Schweizer epischen Bombast-Black Metal mit starkem Schwerpunkt auf symphonischen Keyboards auf.
Neben den Keyboards bedient sich das Duo auch eines Drumcomputers, da es ihm bisher nicht gelungen ist, geeignete Musiker zur Verstärkung der Band zu finden. Da das Schlagzeug jedoch sehr dezent eingesetzt ist, fällt sein synthetischer Ursprung überhaupt nicht negativ auf. Die Platte ist in acht schlicht durchnummerierte Sinfonien gegliedert, die alle gemein haben, dass sie durch die vom Keyboard erzeugten Melodien im meist getragenen Tempo geprägt sind und die Gitarre zum Beispiel bei 'Sinfonie 3' sehr weit in den Hintergrund rücken lassen. Das wird manchem Black Metal-Puristen zwar nicht schmecken, aber gerade deshalb ist es wichtig zu erwähnen, dass MORGART trotz der Dominanz elektronischer Klänge in keiner Hinsicht wie ein künstliches Black Metal-Produkt wirkt und sich auch trotz aller orchestraler Orientierung weit ab von den Pfaden des aufdringlichen Bombasts bewegt.
Dazu ist das Schaffen der Schweizer zu authentisch und organisch, legt zu viel Wert auf ausgedehnte Klanglandschaften und atmosphärische Arrangements. Der Gesang, den sich Fabian und Max teilen, bewegt sich weitestgehend im Bereich des urtypischen schwarzmetallischen Keifens, wobei sich hin und wieder auch einige kurze klar gesungene Passagen einschleichen. Mir persönlich gefällt die Band am besten, wenn sich die Gitarren etwas weiter in den Vordergrund wagen und der Gesamteindruck so heavier und bissiger wird. Das liegt aber natürlich auch daran, dass mir Black Metal in seiner ursprünglicheren, weniger symphonischen Variante in der Regel lieber ist. Doch auch die orchestral dominierten Passagen und Stücke sind sehr gut in Szene gesetzt, so dass ich MORGART ohne Bedenken attestieren kann, dass sie ihre Sache gut gemacht haben und dass "Die Schlacht" sicher ihre Anhänger finden wird.
Da es sich vorliegend um ein zusammenhängendes Konzept handelt, verzichte ich auf Anspieltipps und belasse es dabei, Anhängern von qualitativ hochwertigem, orchestralem Black Metal zu empfehlen sich die [Hörproben]http://www.morgart.ch auf der Homepage der Band anzuhören, um schließlich selbst zu entscheiden, ob die Band ihren Geschmack trifft oder vielleicht doch zu keyboardlastig ausgerichtet ist.
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Schwermetall
Review zu "Die Schlacht (in acht Sinfonien)"
| Morgart - Die Schlacht (in acht Sinfonien)
So und nicht anders muss die Vorstellung des schweizer Schwarzmetall-Duos Morgart lauten. Was so kompromisslos klingt ist dem Umstand zuzuschreiben das Fabian und Max ihre Variante des pechschwarzen Metals derart mit klassischen Elementen versehen, dass es zeitweise schwer fällt noch von "Metal" zu reden. Das wird schon ab dem ersten Takt des Albums, welches "Die Schlacht" heisst, deutlich. Diese Linie wird konsequent die gesamte Veröffentlichung lang beibehalten. Bemerkenswert gut ist die Produktion des Silberlings ausgefallen, was gerade bei einer Undergroundband nicht immer eine Selbstverständlichkeit ist. Die Drums klingen zwar etwas künstlich, aber das bringt die Verwendung eines Drum-Computers eben manchmal mit sich.
Da ich mich nicht unbedingt als Anhänger des symphonischen Black Metals bezeichnen würde tue ich mich auch mit der Bewertung entsprechend schwer. Handwerklich gibt es definitiv nichts zu meckern, und Atmosphäre - welche bei Black Metal nicht zu kurz kommen sollte - wird auch erzeugt. Der 3. Song ist ein Paradebeispiel für die geradezu meditative Stimmung, welche Morgart immer wieder schaffen. Dennoch ist diese Musik nicht unbedingt meine Sache, weswegen ich mich auch zu keiner objektiven Wertung durchringen kann. Hörer mit Vorliebe für klassische Elemente und eventuell für alte (!) Dimmu Borgir sollten aber unbedingt mal reinhören.
schließlich selbst zu entscheiden, ob die Band ihren Geschmack trifft oder vielleicht doch zu keyboardlastig ausgerichtet ist.
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Sounds2move
Review zu "Die Schlacht (in acht Sinfonien)"
| Morgart - Die Schlacht (in acht Sinfonien)
Am 15. Tage, im November des Jahres 1315, da trug es sich zu, dass die Schweizer Eidgenossen, am Morgarten, zur Schlacht gegen die verhassten Habsburger zogen. Ein Heer von Bauern, stellte sich dem Feinde, der in der Zahl weit überlegen war, in dessen Reihen sich gepanzerte Ritter, hoch zu Rose befanden. Doch ein Hinterhalt wurde errichtet, der Feind in die Falle gelockt, das Ritterheer mit Baumstämmen und Steinen beworfen, die Rüstungen und das Fleische von messerscharfen Hellebarden durchschnitten, bis die blutig Schlacht, sich zum Siege für die Schweizer Eidgenossen wandelte.
Hörte nun die Geschichte, von der Schlacht am Morgarten……
Mit Die Schlacht (In acht Sinfonien), wagen sich Morgart, an ein Stück Schweizer Geschichte und vertonen diese, auf ihre ganz eigene Art. So präsentiert sich der Sound von Morgart, als Symphonischer und Orchestraler Black Metal, bei dem sehr viel Wert auf Atmosphäre gelegt wird. Dabei ist der Begriff "Sinfonie", der im Albumtitel vorkommt, durchaus Wörtlich zu nehmen, spielen doch die Black Metal Einflüsse, eine eher untergeordnete Rolle. Denn auf diesem Album, thronen die klassischen über den schwarzmetallischen Elementen, wird der Gesamteindruck, hauptsächlich von den Symphonischen Einschüben geprägt, die so für eine erhabene Grundstimmung sorgen. Darunter mischen sich immer wieder, schnelle Gitarren- und Schlagzeugpassagen, wie auch jener krächzender, deutsch gehaltener Gesang, der sporadisch auftaucht und durch und durch Schwarzmetallischem Ursprungs ist. Somit wird auf Die Schlacht (In acht Sinfonien), die Verschmelzung von Klassik und Black Metal vollzogen, wobei sich das Album, als Gesamtwerk verstanden haben möchte und man somit keine Anspieltipps nennen kann.
Es ist schon sehr überzeugend und ambitioniert, was Morgart mit dem vorliegenden Album abliefern. Vor allem wenn man bedenkt, dass es sich bei Morgart, um eine 2 Mann Band handelt, die das gesamte Werk in Eigenproduktion eingespielt hat, was der vollbrachten Leistung Respekt abverlangt. Dennoch sollte auch ein kritisches Wort erlaubt sein, im Bezug auf die klassischen und orchestralen Elemente, die vollumfänglich aus dem Computer stammen. Jenen hört man nämlich ihren Ursprung durchaus an, da kein Computer der Welt, die Wärme und Intensität eines echten Instrumentes simulieren kann. Jedoch, wird dieses Manko von Morgart durchaus geschickt kaschiert und nicht jede Band heisst Dimmu Borgir, die sich locker ein echtes Orchester ins Studio zaubern, womit man diesen, von mir geäusserten Kritikpunkt, nicht zu schwer wiegen sollte.
So stellt sich nur noch die Frage, für wenn dieses Album zu empfehlen ist, da die Black Metal Puristen als eventuelle Käuferschaft wegfallen, die vielen Klassik- und Orchesterelemente wohl eher weniger deren Geschmacknerv trifft. Somit ist dieses Album für alle empfehlenswert, die sich selber als aufgeschlossener Black Metal Hörer bezeichnen oder auch gerne Mal was Interessantes aus dem Schweizer Untergrund entdecken.
Beziehen kann man Die Schlacht (in acht Sinfonien), über Black Tower Productions , wobei sich auch ein Blick auf die Bandhomepage lohnen könnte. So findet man dort ein paar Probehäppchen vom Album, wie auch Informationen rund um die Schlacht am Morgarten, was wiederum eine lobenswerte Ergänzung zur CD darstellt.
Nando Rohner
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Metal District
Review zu "Die Schlacht (in acht Sinfonien)"
| Morgart - Die Schlacht (in acht Sinfonien)
Black Metal aus der Schweiz? Da fällt mir spontan SAMAEL ein, aber das war´s dann auch schon. Mit MORGART haben wir hier eine Band, die mit "Die Schlacht" ein Konzeptalbum über die Morgartenschlacht um 1315 vertont, und dies dann auch mit allerlei Bombast und Kitsch durchzieht. Einen fleischlichen Drummer hat man leider nicht mit im Gepäck, aber das soll mich nicht weiter stören, da er nicht gerade negativ auffällt, sondern durchaus abwechslungsreich programmiert ist.
Was mich aber über die gesamte Spielzeit stört, ist der unglaubliche Kitsch und das permanente Zukleistern mit Keyboards und Synthesizern. Ich spreche MORGART überhaupt nicht ab, dass sie starke Momente in ihren Stücken haben (man höre Sinfonie Nr. 2, 5 und 6), doch etwas mehr Härte und Gitarrenriffs hätten dem Material sicher nicht geschadet. Doch hier sollte wohl die Epik auf ein neues Level der Unerreichbarkeit gehievt werden.
Der Gesang ist mal was anderes, da er fast flüsternd, krächzend daherkommt. Für manche mag das wie eine Oma mit Lungenentzündung klingen, aber ich finde es mal eine gelungene Abwechslung zu dem Einheitsbrei im Black Metal Genre.
Nun, viele Leute, die dieses Album hören, werden es für den letzten Rotz halten, da doch viele klassische Zitate in der Musik von MORGART ihren Platz gefunden haben, und kein Wert darauf gelegt wurde, möglichst böse zu klinen, doch ich halte dagegen, denn obwohl mir zuviel Synthesizer in der Musik sind, und der Sound an sich einfach viel zu brav ist, kann ich eine gewisse Klasse MORGART nicht absprechen. Für einen zukünftigen Output würde ich mir aber doch etwas mehr Härte wünschen. Interessierte Leute sollten jedenfalls die Möglichkeit haben, vorher mal Probe zu hören. Allen, die etwas härteren Synthesizer-Black-Metal benötigen, empfehle ich LIMBONIC ART.
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Metal Glory
Review zu "Die Schlacht (in acht Sinfonien)"
| Morgart - Die Schlacht (in acht Sinfonien)
Es trug sich einst bei, dass in einer düsteren Nacht zwei Mannen durch einen finsteren Wald ritten...
So könnte eine mögliche Einleitung der CD lauten. Ich bin zumindest erst einmal sehr erfreut, dass sich die Herren Max und Fabian (die uns noch gut und äußerst positiv durch ihre Mitgliedschaft bei Forsth im Gedächtnis sein könnten..) auf ihrer CD, im Gegensatz zu einer kargen Live-Performance, richtig gut anhören! Leider, leider sind die netten Grundgedanken alle programmiert, was man eben auch noch raushört. Dennoch haben sie ein eher atmosphärisches Album zustandegebracht, welches nur zeitweilig etwas vom propagierten Black Metal durchscheinen lässt. Die entstandene Stimmung schwankt zwischen düster-melodischen Melancholien, rettet sich zuweilen in eine aggressive Ignoranz, die sich jedoch alsbald wieder in Traumklanglandschaften verflüchtig. Nicht schlecht.
Respekt auch vor dem Selbstbewusstsein derartige Kompositionen dann einfallslos in Songtitel "Sinfonie 1-8" zu unterteilen. Wenn ich dann in der "Release Information" auch noch etwas lese wie "...für Fans von Equilibrium und Taunusheim..", dann aber muss ich den Zeigefinger mahnend erheben! Man kann weder die einen, noch die anderen miteinander vergleichen. Dann noch Morgart mit reinzuschmeißen geht gar nicht, denn es verwirrt und entspricht eben in keiner weise der Wahrheit.
Zurück zur Musik: Mit 34 Minuten in 8 Liedern rauscht jene auch recht schnell an einem vorbei. Und sie bleibt sich eben genannte Zeit lang auch treu, soll heißen es gibt nicht viel überraschendes zu entdecken. Lobenswert für mich bleibt wie gesagt die schöne Atmosphäre, welche die CD zu einer unterhaltsamen Begleitung bei Nacht und Nebel oder einer RPG-Session machen kann.
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Wallsoffire
Review zu "Die Schlacht (in acht Sinfonien)"
| Morgart - Die Schlacht (in acht Sinfonien)
Man mag ja zu Keyboard-lastigem, syphonischem Black Metal stehen wie man will: Fakt ist, dass auch die pompösere Aufführung der Schwarzmetallkunst ihre Reize hat. Wer das abstreitet, gibt bitte sofort wieder die letzten Scheiben von Emperor sowie den backkatalog von Limbonic Art ab. Andererseits neigen manche Bands aber auch dazu, es mit den Tastenklängen ein wenig zu übertreiben und den Begriff Metal nur noch zur Begleiterscheinung verkommen zu lassen. Und hier wären wir auch schon bei mehr als 80 Prozent der symphonischen Spielart.
Morgart hingegen dürfen sich zum noch fehlenden Anteil rechnen, denn der melodische und von Keyboards wirklich zugekleisterte Black Metal ist gerade deswegen so stark, weil der orchestrale Aufbau mit sehr guten Ideen und einer grundlegend erhabenen Atmosphäre aufwarten kann. Zwar wird die ursprüngliche Rohheit der Musik durch die Klänge aus dem Synthesizer nahezu komplett entfernt – eigentlich zeugen nur noch die aggressiven Vocals und die ab und an pumpende Doublebass dafür – aber die düstere Grundstimmung kann dafür problemlos entschädigen. Mit der achten und der epischen dritten Sinfonie kommt man zum Beispiel schon sehr nahe an die alten Glanzmomente einer Band wie Dimmu Borgir heran, im mittleren, etwas verträumteren Part gibt es zahlreiche Querverweise zu Borknagar’s Frühphase und die Namen Libonic Art und Emperor ziehen sich sowieso als roter Faden durch die acht Kompositionen von „Die Schlacht“. Hinzu kommt ein dezent melancholischer Unterton in den etwas längeren Instrumentalpassagen, der von den melodischen Keyboards wunderschön aufgebaut und schließlich dann wieder durch eine etwas heftigere Attacke auseinander gerissen wird.
Die beiden Bandleader Fabian und Max wissen sehr wohl, wie man bombastische Sounds arrangiert, ohne dass der massive Einsatz der Synthies zu penetrieren beginnt. Selbst die Tatsache, dass man das Schlagzeug programmiert hat, fällt nicht negativ ins Gewicht, weil der entsprechende Sound nicht mal ansatzweise maschinell klingt. Natürlich werden manche jetzt trotzdem Vorbehalte haben, weil sie schon prinzipiell etwas gegen Klänge aus der Konserve haben, aber ehrlich gesagt würden genau diese Leute dann auch etwas verpassen, denn was die Schweizer hier machen, machen sie auch verdammt gut.
4 von 5 Punkten
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MORGART - INTERVIEWS
Taste Of Black (April 2005)
Hails Max, danke für das Interview, ich bin schon sehr gespannt auf euer bald erscheinendes Debüt-Album „Die Schlacht“!
Taste Of Black: Zuerst einmal, wann habt ihr euch nach der Auflösung von Forsth dazu entschlossen, einen Neustart hinzulegen und was waren die ausschlaggebenden Gründe dafür?
Max: Ja, eigentlich wollten wir mit Forsth zu seiner Zeit weitermachen. Es gab einige personelle Wechsel und das Ganze verlief dann nicht nach unseren Wünschen. Wir suchten dann vergebens längere Zeit nach geeigneten Musikern, fanden aber nicht die passenden Leute, um mit Forsth weiterzumachen. Gohnar und ich entschlossen uns dann, zu zweit weiterzumachen und legten uns einen PC an, um das Keyboard einzuspielen und die Drums zu programmieren.
Taste Of Black: Was darf man als Hörer erwarten, geht ihr musikalisch in Richtung Forsth oder habt ihr einen komplett neuen, anderen Stil erschaffen?
Max:tilistisch hat sich schon einiges geändert. Der Sound ist etwas ruhiger geworden, dafür sehr melodiös. Es bewegt sich im Midtempobereich, wobei das Keyboard die Hauptrolle spielt. Am besten, ihr hört dann einfach in die neue Scheibe rein.
Taste Of Black: Kannst du mir einige Details über „Die Schlacht“ verraten?
Max: Unser erstes Album "Die Schlacht" ist ein Konzeptalbum und es handelt von A-Z von der Schlacht am Morgarten. Der Käufer darf ein reichhaltiges Booklet erwarten. Insgesamt werden 8 Songs drauf vertreten sein.
Taste Of Black: Um was drehen sich eure Texte bei Morgart?
Max: Textlich geht es in "Die Schlacht" tatsächlich um die Schlacht am Morgarten. Nach längerer Suche fanden wir das Tagebuch vom Mönch von Winterthur, der diese Schlacht als Knabe miterlebt hat. Das Ganze haben wir dann zusammengefasst. Es beruht also auf einem Augenzeugenbericht von Anno 1315.
Taste Of Black: Was bedeutet eigentlich der Name Morgart?
Max: Morgart ist die Ableitung von Morgarten, das wunderschön im Kanton Zug am Aegerisee liegt. Dort fand 1315 die erste Freiheitsschlacht statt. Zum Gedenken daran steht jetzt an jenem Ort, wo die Schlacht stattgefunden hat, ein Denkmal. Dies wird auch im Booklet von "Die Schlacht" zu sehen sein.
Taste Of Black: Was ist die Intention und die Einstellung von Morgart?
Max: Uns ist es wichtig, dass der Sound von uns düster und atmosphärisch ist.
Taste Of Black: Welche Ziele habt ihr mit Morgart, was wollt ihr erreichen?
Max: Wir möchten den Metalern ein gutes Album abliefern und hoffen, dass es bei einigen Anklang findet.
Taste Of Black: Auf eurer Homepage findet sich ein Statement, in dem ihr euch klipp und klar von politischem Extremismus abgrenzt. Woher kamen denn diese Vorwürfe und was beinhalteten sie genau?
Max: Ich möchte nicht weiter auf diese Frage eingehen. Morgart distanziert sich von sämtlichen politischem und religiösem Extremismus. Wir machen auch keinerlei Propaganda diesbezüglich.
Taste Of Black: Ihr seid ja auch eine Live-Band. Spielt ihr die Konzerte zu zweit oder holt ihr euch Verstärkung?
Max: Ja, wir spielen sogar sehr gerne Live. Bis jetzt haben wir die Gigs zu zweit absolviert, was eigentlich zu unserem Erstaunen sehr gut ging. Aber wer weiss, vielleicht finden wir nochmals passende Leute für Morgart.
Taste Of Black: Was steht denn live-mässig in nächster Zeit an?
Max: Am 6.November haben wir in unserem Proberaum einen Privatgig organisiert. Am 13. November spielen wir in der alten Feuerwache in Berlin mit u.a. auch Obscure Vortex. Ansonsten ist noch nichts in Planung.An dieser Stelle möchte ich mitteilen, dass wir sehr gerne Live auftreten und dem Publikum etwas bieten. Wer also Interesse hat uns mal zu "buchen", soll sich doch bitte melden um nähere Infos zu erhalten. Danke.
Taste Of Black: Sind bereits weitere Veröffentlichungen mit Morgart geplant, abgesehen von eurem bald erscheinenden ersten Album „Die Schlacht“?
Max: "Die Schlacht" hat momentan erste Priorität. Wir werden Ende Jahr 2 Monate ins Studio gehen. Wir sind also voll in der Vorbereitungszeit. Des weiteren schwirren mir natürlich schon neue ausgefallene Ideen im Kopf herum für neues Songmaterial...
Taste Of Black: Was bedeutet euch Black Metal persönlich?
Max: Uns bedeutet Black Metal sehr viel. Es gibt ein riesiges musikalisches Spektrum und man findet für jeden Tag den geeigneten Sound zum Hören.
Taste Of Black: Was denkst du über die Schweizer Black Metal-Szene? Existiert überhaupt eine Szene?
Max: Da ich die letzten 3 Jahre nicht mehr soviel unterwegs war an Konzerten und Partys, kann ich über die Schweizer Black Metal-Szene nicht viel sagen. Ich werde mich aber wieder vermehrt unters Volk mischen.
Taste Of Black: Wie seid ihr an den Vertrag mit Black Tower Productions gekommen?
Max: Uns hat Andy von Black Tower angefragt für einen Deal. Es ging eigentlich recht schnell und gut über die Bühne. Hierbei möchte ich erwähnen, dass Andy seine Arbeit sehr seriös und professionell macht. Besten Dank, Andy! Es ist auch eine Bereicherung für die gesamte Schweizer Metal-Szene. Schaut doch mal auf seiner Page vorbei: www.black-tower.ch.
Taste Of Black: Gibt es Bands aus eurer Region, die ihr weiterempfehlen könnt?
Max: Hmmm....Bands aus der Region....
Taste Of Black: Abschliessende Frage: Welche ist eure aktuelle Lieblings-Scheibe?
Max: Bei uns ist seit mehreren Jahren Bal-Sagoth die Nummer Eins.
Taste Of Black: Danke nochmals fürs Interview und freue mich schon auf „Die Schlacht“!
Max: Besten Dank Dir für das Interview und auch danke an alle die uns unterstützen und natürlich auch an unsere Fans. Bis bald und Gruss, Max von Morgart.
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