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OBSCURE VORTEX - BIOGRAFIE
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Anfang 2001 gründeten Raven , Chaos und Andreas F. die Band Obscure Vortex, was übersetzt "dunkler Wirbel" heißt.
Ende 2002 verliess Sänger Opheon die Band, Ersatz war schnell gefunden. Der damalige Bassist Warwolf übernahm den Posten des Sängers und brachte frischen Wind ins Geschehen.
Anfang 2003 stiess Lars (Lead Gitarre) zu der Band. Zusammen spielte man die ersten guten Konzerte. Die Songs wurden technisch sehr viel anspruchsvoller und ausgereifter.
Anfang 2004 fand man nach langem Suchen Ole (Gitarre) und Loki Bass). Die Beiden paßten nicht nur menschlich , sondern auch musikalisch gut in die Band. Gemeinsam schlug man einen neuen Weg ein, der das Potenzial und das Reichtum an neuen Ideen in der Band verbesserte.
Ende 2004 musste Ole (Gitarre) wegen väterlichen Pflichten leider die Band verlassen..... nun schlagen sich die 4 Mannen ohne ihn weiter durch, und sind auf der Suche nach einem neuen Mitstreiter an der Gitarre. Mitte 2004 ging man gemeinsam in das Audiocheck Tonstudio in Emden, um an dem ersten Album zu arbeiten.
Obscure Vortex distanziert sich klar von politischem Extremismus!
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OBSCURE VORTEX - DISCOGRAFIE

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Howl of the Winterwolf CDr 2002 [self-production]
1. Intro
2. Blasphemic Ritual
3. Fortress of The Damned
4. Howl of the Winterwolf
5. Blood of Christ
6. Satan's Celebration
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Satan´s Celebration MC 2003 [self-production]
1. Blasphemic Ritual
2. Satan´s Celebration
3. Obscure
4. Fortress of the Damned
5. Howl of the Winterwolf
6. Deathcrush(Mayem Cover)
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...Was einst war... CD 2005 [Black Tower Productions]
1. Einklang
2. Howl of the Winterwolf
3. Was einst war...
4. Kältetod
5. Einigkeit
6. Gates of Mordor
7. Blasphemic Ritual
8. Dunkle Schatten
9. Nordland
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OBSCURE VORTEX - REVIEWS
Taste of Black
Review zu "...was einst war..."
| Obscure Vortex - ...was einst war...
"Was Einst War..." ist das Debüt-Album der deutschen Band Obscure Vortex, die dem einen oder anderen schon bekannt sein dürften, sind sie doch im extremen Untergrund längst keine Neulinge mehr. Zu Hören gibt es eine Mischung aus drei Vierteln Black und einem Viertel Pagan Metal, immer schön roh, meist chaotisch, selten auch mal holprig. Das Krächzorgan von Warwolf wird mit schön viel Hall unterlegt, während die Gitarren schön vor sich hinschreddern. Melodien sind eher die Ausnahme, aber wenn, dann sind sie höchst gelungen, wie im starken, abwechslungsreichen "Einigkeit" oder in "Dunkle Schatten". Auf der Haben-Seite steht die Tatsache, dass Obscure Vortex es schaffen, mit simplen Mitteln (ein Keyboard wird nicht verwendet) eine Atmosphäre des Vergangenen, des Altertümlichen zu erschaffen und dabei wirklich authentisch wirken. Auf der anderen Seite steht die Produktion, die gewohnt roh ist, was allein nichts Negatives ist. Allerdings ist der Sound enorm wechselhaft und teilweise unhomogen, was sich besonders bei "Gates Of Mordor" bemerkbar macht. Da kann man beim nächsten Mal noch mehr herausholen. Abschliessend servieren Obscure Vortex dem geneigten Hörer ein akustisches Folk-Stück, wirklich schön und absolut gelungen, nur geht der Text in eine etwas merkwürdige Richtung ("Ein Volk mit blauen Augen und blonden Haaren..."). Naja, ich will niemandem was unterstellen und das ist letztendlich auch Geschmackssache. "Nordland" an und für sich ist aber ein wirklich feiner Song. Auch die restlichen Texte (soweit erkennbar) sind sehr ansprechend, kämpferisch und heidnisch, was sehr zu gefallen weiss. Was bleibt also schlussendlich festzuhalten? "Was Einst War..." ist ein gutes, gelungenes Black/ Pagan Metal-Album ohne Ballast und Schnörkel, dafür gefüllt mir Hass und Derbheit, das aber auch zeigt, das gegen oben noch Spielraum vorhanden ist.
7,7 von 10 Punkten
Boris
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Amboss
Review zu "...was einst war..."
| Obscure Vortex - ...was einst war...
Die Deutschen Black Metaller bringen auf ihrem neuen Album Old schooligen Black Metal zu tage, der sehr ursprünglich klingt, dazu leider mit nicht so gutem Sound. O.k., dem Black Metal Fan dürfte das nicht stören, denn so kommt mehr Atmosphäre im Old School Sinn auf. Für das Album wurden neue und auch einige alte Stücke wieder eingespielt. Diese erneute Produktion in diesmal größerer Auflage ist laut Aussage der Band für die immer größer werdende Fangemeinde gedacht. Also müssen wir wohl auf ein weiteres Album warten, um uns ein genaues Bild nach den Demotagen der Band machen zu können, die sind für meine Geschmack nämlich nicht so außergewöhnlich. Die 9 Stücke auf "Was einst war.." sind o.k., mehr nicht.
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Powermetal.de
Review zu "...was einst war..."
| Obscure Vortex - ...was einst war...
Eieiei, "German Black Metal with pagan impact" schreit es mir auf dem Promoblättchen zum neuen Werk von OBSCURE VORTEX entgegen, und meine Ohren legen sich in Erwartung dessen, was denn nun auf sie zukommen möge, schon einmal vorsichtig an. Gut so, denn das, was dann aus den Boxen schallt, konnte man in etwa auch so erwarten. Extrem höhenlastig produzierter Black Metal der skandinavischen Schule aus den Frühneunzigern, DARKTHRONE grüßen an allen Ecken und Enden, auch SATYRICON schauen mal auf 'nen Drink vorbei und verstehen sich prächtig mit blutjungen EMPEROR. Und uralten BURZUM. Frontmensch Warwolf keift seine beschwörenden lyrischen Ergüsse aus heiserer, einer der Produktion bestens angepassten Kehle. Ist die eisig-kalte, klirrende Atmosphäre nun der Verdienst der Band, oder liegt das lediglich an der Produktion?
Spaß beiseite, die Zielgruppe ist deutlich umrissen, Soundpuristen und Technik-Fanatiker werden mit "Was einst war ..." ganz sicher nicht glücklich, und das sollen sie auch nicht. OBSCURE VORTEX wollen den alten, reinen Spirit des Black Metal widerspiegeln und in ihrer eigenen musikalischen Sichtweise darstellen, und das gelingt der Band durchaus sehr ordentlich. Der Titeltrack bietet sogar einiges an Abwechslung und kann besonders beim Refrain überzeugen. Feine Live-Hymne. 'Kältetod' hingegen klingt in meinen Ohren arg zerfahren, hier wird zu sehr versucht, krampfhaft eine Art Abwechslung in den Song zu bekommen, woran die Band im Endeffekt dann doch scheitert. OBSCURE VORTEX sind die Meister der Simplizität, hier wird die Kunst des Krieges mit riesigen, orkischen Heerscharen und Knüppeln zelebriert, moderne Methoden der musikalischen Vernichtung sind nicht erwünscht. Betrachtet man den Albentitel genauer, so stellt sich die Frage, ob man OBSCURE VORTEX vielleicht als die deutschen BURZUM bezeichnen kann - doch das wäre um einiges zu hoch gegriffen.
'Einigkeit' lässt dann erahnen, dass die Band auch mal BATHORY gehört hat, bevor man sich dann wieder mit einem infernalischen Geschrei in leider viel zu matschig produzierte Blastbeat-Schlachtfelder stürmt. Von der Thematik und der Atmosphäre der Songs her kann ich "pagan impact" schon irgendwie verstehen, aber rein musikalisch? Da wirkt dieser Zusatz eher wie ein nettes Werbeversprechen, was noch den ein- oder anderen Käufer in Richtung des Produkts locken soll. Hmpf. Aber immerhin versprüht "Dunkle Schatten" ein wirklich feines Flair, bei dem es einem eiskalt den Rücken hinunterläuft. Es geht doch auch ruhiger, die Herren! Auch wenn das Solieren noch ein bisschen geübt werden darf...
Bleibt noch anzumerken, dass es sich bei "Was einst war..." zwar um die erste vollständige Platte der Band handelt, jedoch sind auch eine Menge Stücke aus Demotagen enthalten - wer also eine der ersten drei selbst produzierten Scheiben besitzt, bekommt recht wenig neues Material geboten.
Mit "Was einst war ... " sollten sämtliche Traditionalisten in der Blackie-Welt sehr zufrieden sein, während der Rest wohl angewidert das Gesicht verziehen wird.
Gelungene Sache für diese Zielsetzung, auch wenn ich jetzt erst einmal wieder ein ordentlich produziertes Album genießen werde ;-)
Anspieltipps: Was einst war ..., Gates Of Mordor, Dunkle Schatten, zum Schunkeln: Nordland
Rouven Dorn
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Schwermetalle
Review zu "...was einst war..."
| Obscure Vortex - ...was einst war...
chatten" das nötige Gefühl verleiht. Die verzerrten Gitarrenmelodien sind zwar auch verdammt gut, überfordern die Gitarristen aber wieder voll und ganz. Wäre ich Gitarrist bei Obscure Vortex, würde ich vorher einmal ordentlich üben, bevor ich gute Sachen so schlecht spiele. Aber nicht genau spielen können scheint ja für viele leider "true" zu sein. Und darum wird es viele gar nicht stören.
Im letzten Lied, "Nordland" mit Namen, zeigen der Sänger und eine Sängerin, dass sie auch verdammt gut clean singen können. Obwohl der Sänger einen leichten Elvis-touch vorweist, in Zusammenhang mit den Akustikgitarren ist "Nordland" ein mehr als würdiges und geiles Outro, welches einen schon fast zu Tränen rührt. Lediglich die Textzeile von dem Volk, das seit 1000 Jahren im Nordland lebt, blaue Augen und blonde Haare hat, kommt mir etwas kitschig vor und auf Partnersuche zu gehen ist sicher auch verdammt langweilig dort.
Wäre der Sound etwas besser und hätten die Musiker vorher mehr geübt, wären sicher zwei Punkte mehr drinnen gewesen und die Scheibe würde sich vom Durchschnitts-Underground deutlich abheben.
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