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STURMFRONT - BIOGRAFIE

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Sturmfront wurde im dunkeln finnischen Winter 1996 von Alfsigr und Stormwind gegründet.
Da zwei noch in anderen Bands spielten lies die erste Demo etwas auf sich warten....
Im Jahre 1999 nahmen die zwei das Demo „Creature“ auf.
Kurz darauf wurde die Band mit Cadeyrn (ex-Blackblood), Thoron und Gweth (ex-Depressive Psychosis) ergänzt.
In dieser Besetzung wurde die CD "Script of Night“ und die aktuelle Scheibe „Behind the Gate of Darkness“.
Sturmfront steht seit 10 Jahren für rohen bösen Black Metal der jedem Trend entsagt....

Lasst den Sturm beginnen......................

Sturmfront ist:
Alfsigr – Gesang
Cadeyrn - Gitarre
Stormwind - Gitarre
Thoron - Bass
Gweth - Schlagzeug


STURMFRONT - DISCOGRAFIE



Creature MC 1999 [self-production]

1. Intro
2. Freezing blood
3. Creature
4. Sign of the black wolf
5. Bloody clouds)



Script of night CDr 2000 [self-production]

1. Script I
2. Script II
3. Script III
4. Script IV
5. Script V
6. Script VI
7. Script VII
8. Script VIII
9. Script IX



Behind the Gate of Darkness CD 2005 [Black Tower Productions]

1. Injection Of The Nuclear Holocaust
2. Black Dimension Of Time
3. Misanthropia Inferis
4. Eternal Path Of Suicide And Depression
5. Immolation Of The Fallen Angel
6. In The Shadow Of The White Wolf
7. Minä Dricka Ert Blod
8. Open The Portal To The Realm Beyond

STURMFRONT - REVIEWS


taakefrost
Review zu "Behind the Gate of Darkness"

Sturmfront - Behind the Gate of Darkness

Billiges Intro, dafür klirrend kalte, gelungene Hymnen; dezent verpackte Vorhersehbarkeit, dafür schöne, Frost tragende Melodien; Songtitel voller Klischees, dafür umso umwerfendere, alte Zeiten atmende Songs - das sind Sturmfront, eine schon etwas länger werkelnde Gruppe, die bis jetzt so gut wie niemandem unter die Linse geraten ist, weil sie dies angeblich um jeden Preis verhindern will. Dabei könnte sie so leicht als Hoffnungsträger der ewig mürrischen Nostalgiker durchgehen.

Wirklich flott oder sogar in morbider Hinsicht heavy werden die Finnen nie, auch weichen sie nur äußerst selten von ihrem depressiven Spielweise ab. Selbst hinter Titeln der Marke "Immolation Of The Fallen Angel" verbirgt sich kein unausgewogenes Black/Death-Brett, sondern eine extrem düstere Schleich-Nummer, dessen Gitarrenschauer gefrorenen Speeren gleichkommt. Das darauf folgende Lied - um die stilistischen Grenzen rauszupicken - kommt mit weitaus melancholischeren Ideen daher, verbreitet jedoch die selbe Endzeit-Stimmung, das selbe Gänsehaut-Feeling wie jedes andere hier vertretene Kapitel auch. Was hingegen keineswegs heißt, dass stets die gleiche Rezeptur verwendet wird, viel eher verstehen es Sturmfront hervorragend, ohne großartige Stimmungswechsel auszukommen und dabei sieben verschiedene, von Grund auf eigenständige Collagen hervor zu zaubern, die wiederum so alt und wohl vertraut klingen, dass man dem Erscheinungsdatum kaum Glauben schenken mag. Allein schon diese frostige, wunderbarst ausbalancierte Produktion müsste doch mindestens zehn Jahre am Buckel haben, geschweige denn von den Tonfolgen! Wären allerdings noch der vor allem betreffend Cymbal-Sound künstliche Schlagzeug-Klang, die eingebauten, zugegebenermaßen aber rar gesäten Samples ebenfalls nicht so schrecklich synthetisch sowie der ideenlose Schluss des Rausschmeißers imposanter gestaltet worden, hätten wir ein vergessenes, fehlerfreies Juwel vor uns liegen.

Dennoch, man kann leider nie alles haben. Und trotzdem zufrieden sein, wenn ein Album, wie es eben das Vorliegende tut, auch über den üblichen Zeitraum hinaus sein Geld wert ist.

8 vom 10 Punkten
Amikkus